Wir aktualisieren momentan unser Webseiten Design um die Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.

Zur Geschichte des Antisemitismus - „Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Antisemitismus im 18. Jahrhundert

Datum
Dienstag, 26. Oktober 2021, 19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Große Saal im Haus des Kirchenkreises, Schottstr. 6, 10365 Berlin
Mitwirkende
Edgar Dusdal

Dargestellt an drei ausgewählten Themen soll Bausteinen des modernen Antisemitismus sowie der Kontinuität des Antijudaismus/Antisemitismus nachgegangen werden.Nachdem im Herbst vorigen Jahres der antike und mittelalterliche Antijudaismus vorgestellt wurde, soll es am ersten Abend um „Luther und sein Judenbild“ gehen, das gewissermaßen dem Protestantismus als schwere Hypothek mit in die Wiege gelegt wurde.

Der neuzeitliche Antijudaismus wird an der Person des „Joseph Süß Oppenheimer“ illustriert. Joseph Süß Oppenheimer zählt zu den bekanntesten Gestalten in der Geschichte der deutschen Juden. 1737 hingerichtet, wird seine historische Person immer mehr von diffamierenden Legenden überschattet, bis hin zu Veit Harlans Hetzfilm „Jud Süß“, der 1940 als Auftragsarbeit Goebbels', in die deutschen Kinos kommt, und von dem am zweiten Abend auch Ausschnitte gezeigt werden. 

Am letzten Abend geht es um das Motiv der „jüdischen Weltverschwörung“, das die Geschichte der Juden bis heute begleitet. Im Zentrum der Darlegung soll es um Entstehung, Inhalt und Wirkungsgeschichte der „Protokolle der Weisen von Zion“ gehen. Ein Werk, das auch heute noch für viele Menschen als authentischer Geheimplan der Juden angesehen wird.

Hygiene- und Abstandsregeln – siehe www.kklios.de  Bitte beachten Sie: Teilnahme nur unter Einhaltung der 3-G-Regel möglich und nach Anmeldung unter suptur@kklios.de, da die Personenzahl begrenzt ist.