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Sonntagskonzert: Augusts starke Hofmusik - Kammermusik am Hofe des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs

© Ensemble „La Speranza"

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FEB

Datum Sonntag, 2. Februar 2020, 17:00 - 18:30 Uhr
Ort Pfarrkirche, Semmelweisstraße 2, 12524 Berlin
Mitwirkende
Ensemble „La Speranza" : Birgit Bahr und Annette von Brenndorff (Barockoboe/Blockflöte), Jochen Schneider (Barockfagott) und Martin Knizia (Cembalo)
Preis
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

Augusts starke Hofmusik - Kammermusik am Hofe des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs

In der Zeit der Regentschaft Augusts des Starken erblühte Dresden in vielerlei Hinsicht zu einer prunkvollen europäischen Kulturmetropole. 2020 jährt sich der Geburtstag des hochbegabten und kunstsinnigen sächsischen Kurfürsten und Herzogs von Sachsen und späteren Königs von Polen-Litauen zum 350. Mal.

Er investierte in Kunstsammlungen, Architektur, Musik und die bildenden Künste, so dass schon 100 Jahre später, 1802, der deutsche Dichter Johann Gottfried Herder schrieb, Dresden sei das deutsche Florenz - die Stadt wird auch heute noch Elbflorenz genannt.

Es erklingen Werke von Komponisten der kurfürstlich sächsischen Hofkapelle und aus deren Umfeld, u. a. von J. D. Heinichen, G. Ph. Telemann, J. J. Quantz und A. Lotti.

Die Musik ist ein Medium, mit dem es oft gelingt Grenzen zu überschreiten, Kulturen zu verbinden und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. So ist der Ensemblename „La Speranza“ - „die Hoffnung“ von europäischer Hoffnung geprägt. Es soll der europäische Geist und Gedanke weitergetragen werden, den August der Starke in seinem Bestreben, Künstler aus weiten Teilen Europas an seinen Hof zu rufen, bereits vor 300 Jahren gelebt hat.

Ensemble „La Speranza": Birgit Bahr und Annette von Brenndorff (Barockoboe/Blockflöte), Jochen Schneider (Barockfagott) und Martin Knizia, Cembalo



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