Ein Netz, das hält – geflochten aus purer Hoffnung

 

 

 

Wohin geben geben wir unsere Toten, um von ihnen Abschied nehmen?

Welche Hand wird unsere Liebsten aufnehmen,
wer wird sie in die Ewigkeit bringen?

Wir trauen der Verheißung, die uns gegeben ist.

Wir glauben dem Wort, das uns Gottes Nähe verspricht in Zeit und Ewigkeit.

Wir gehen nicht ins Leere, wir geben nicht ins Ungewisse.

 


Der evangelische Friedhof Altglienicke hat eine Größe von 17.800 Quadratmetern und liegt am Rande des Ortskernbereichs in der Straße Am Alten Friedhof oberhalb der Rudower Straße.
Er wurde 1884 von der damaligen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde angelegt, nachdem der bisherige Friedhof in der Köpenicker Straße (neben dem heutigen Alten Pfarrhaus) über keine Kapazitäten mehr verfügte und schrittweise aufgegeben wurde.

In der Mitte des heutigen Friedhofs steht eine 1904/05 nach Plänen von F. Nischau und E. Schindler errichtete Kapelle  gebaut. Diese steht mittlerweile unter Denkmalschutz und kann ebenso wie die zum Teil kunstvollgestalteten Grabstätten (die älteste stammt aus dem Jahr 1887) besichtigt werden.

Bildnachweise: