Beerdigung

 

Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe, befiehlt sie der Gnade Gottes. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.

Stirbt ein Angehöriger, sind viele Fragen zu klären. In der Regel übernimmt ein benachrichtigtes Bestattungsunternehmen die Erledigung der Formalitäten (Todesanzeige, Versicherung, usw.) und benachrichtigt auch den Pfarrer. Diese nehmen dann Kontakt zu den Angehörigen auf, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren. Dies dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen auch einem Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben und was für ein Mensch er gewesen ist. Sie können in Vorbereitung darauf auch schon das Anmeldeformular herunterladen und zum Gespräch ausgefüllt dabei haben.

Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Der eigentlichen Bestattung geht in der Regel eine Trauerfeier voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von den Verstorbenen zu nehmen und sie zur "letzten Ruhe" zu geleiten.
In der Regel findet direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt, bei der die Trauergemeinde gemeinsam das Vaterunser betet und vom Pfarrer gesegnet wird.

Für eine längerfristige Begleitung nach einem Sterbefall gibt es in unserem Kirchenkreis eine Anlaufstelle im Ev. Diakoniewerk Königin Elisabeth, Herzbergstr. 79, 10365 Berlin, Haus 67. Es gibt Einzelberatung für Trauernde, Trauercafé am letzten Sonntag im Monat, von 12.00-14.00 Mittagessen, von 14.00-16.00 offene Trauergruppe; Haus 37 (Patientenclub).
Außerdem wird eine Schulung ehrenamtlicher Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter angeboten; Hausbesuche und Trauerwegbegleitung.
Ansprechpartnerin: Elvira Sandkühler, Tel.: +49-30-5472-5740,
E-Mail: trauerweg-begleitung@keh-berlin.de
www.keh-berlin.de

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