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Restaurierung der Sauer-Orgel

Die Sauer-Orgel in der Pfarrkirche

Die Sauerorgel in der Pfarrkirche wurde zeitgleich mit der Kirche im Jahr 1895 von einem der bekanntesten Orgelbauer der Zeit, dem genialen Wilhelm Sauer, erbaut. Seine Orgeln sind geprägt von einem spätromantischen, sympho­nischen Klangideal. Obwohl das Instrument mit 20 Registern verhältnismäßig klein ist, vermag es den Kirchraum mit vollen Klängen eindrucksvoll zu füllen. Ebenso verfügt die Orgel aber auch über sehr zarte Register. Als die Orgel konzipiert wurde, wurde es deutlich, dass aus Kosten– und Platzgründen wichtige Klangfarben nicht realisiert werden konnten. So fehlen z. B. charaktervolle Zungenstimmen, welche für die Darbietung gewisser Literatur der Romantik und Gegenwart unabdingbar sind.  In den 60er Jahren wurden fünf Register stark verändert, um einen neobarocken Klang zu erreichen, der dem damaligen Geschmack der Zeit entsprach. Dadurch entfernte man sich erheblich  von der Klangvorstellung Sauers. 

 

 

Verbesserungen an unserer Sauerorgel

Die Sauerorgel wurde zeitgleich mit der Kirche im Jahr 1895 von einem der bekanntesten Orgelbauer der Zeit, dem genialen Wilhelm Sauer, erbaut. Seine Orgeln sind geprägt von einem spätromantischen, sympho­nischen Klangideal. Obwohl das Instrument mit 20 Registern verhältnismäßig klein ist, vermag es den Kirchraum mit vollen Klängen eindrucksvoll zu füllen. Ebenso verfügt die Orgel aber auch über sehr zarte Register. 

Die sichtbaren Pfeifen, die sogenannten Prospektpfeifen, wurden im 1. Weltkrieg zu Rüstungszwecken requiriert und durch Pfeifen aus minder­wertigem Zink ersetzt.

Im letzten Jahr konnten durch die Fa. Sauer neu gefertigte Zinnpfeifen eingebaut und damit dem Prospekt unserer wertvollen historischen Orgel sein ursprünglicher Glanz zurückgegeben werden. 

Schon als die Orgel konzipiert wurde, wurde deutlich, dass aus Kosten– und Platzgründen wichtige Klangfarben nicht realisiert werden konnten. So fehlen z. B. charaktervolle Zungenstimmen, welche für die Darbietung gewisser Literatur der Romantik und Gegenwart unabdingbar sind.

Diese klanglichen Lücken konnten mittels neuester Digitaltechnik und bester Lautsprecher geschlossen werden. Hierfür wurden in einem Computer die Klänge sämtlicher Pfeifen der berühmten symphonischen Cavaillé-Coll Orgel in Caen (Normandie) gespeichert. Außerdem wurden in mühevoller Kleinarbeit in Eigen­leistung an sämtlichen Tasten elektrische Kontakte angebracht. Dadurch können nun mit beiden Manualen und dem Pedal gleichzeitig mechanische und elektronische Register gespielt werden. Die mögliche Klangfülle ist überwältigend.

Beide Verbesserungen wurden möglich durch Ihre zahlreichen Spenden und die Übernahme von Pfeifenpatenschaften. Für diese werden beim Orgelkonzert am 12. September, dem inter­nationalen Tag der Orgel, die Patenurkunden übergeben.

In den 60er Jahren wurden fünf Register stark verändert, um einen neobarocken Klang zu erreichen, der dem damaligen Geschmack der Zeit entsprach. Dadurch entfernte man sich erheblich von der Klangvorstellung Sauers. 

Im dritten Projektteil sollen diese Änderungen nun rückgängig gemacht und damit unsere denkmalgeschützte Sauerorgel weiter in den historischen Originalzustand gebracht werden. Dafür wurden Kosten von ca. 35.000 € kalkuliert. Die 54 Pfeifen eines der Register müssen dabei komplett neu angefertigt werden. 

Neben den laufenden Spendensammlungen soll es deshalb wieder die Möglichkeit geben, Patenschaften für einzelne Pfeifen zu übernehmen. Wer dies tun möchte, erfährt im Gemeinde­büro ob seine Wunschpfeife noch „zu haben“ ist.

030-672 83 81; gemeindebuero(at)kirche-altglienicke.ekbo.de

Spenden können auf das dafür eingerichtete Konto überwiesen werden. Bar-Spenden können Sie hier einwerfen oder im Gemeindebüro abgeben. Dort erhalten Sie bei Bedarf auch eine Spenden­quittung, auch für überwiesene Beträge.

Kontoinhaber:  KVA Berlin Süd-Ost

IBAN: DE63 1005 0000 0190 6897 65

BIC:   BELADEBEXXX

Verwendungszweck: RT102 Sauerorgel Altglienicke

Helfen Sie mit, unsere Orgel in ihren Originalzustand zu versetzen!

Ihre Altglienicker Orgelfreunde

 

 

Gut zu wissen

Ihre Spende können Sie steuerlich absetzen, sie lässt sich als Sonderausgabe vom Jahreseinkommen abziehen. Privatpersonen können auf diese Weise Spenden bis zu 20% ihres jährlichen Gesamteinkommens geltend machen. Bitte vergessen Sie nicht, uns mit der Überweisung Ihre vollständige Adresse zukommen zu lassen, damit wir Ihnen neben unserem Dankschreiben Ihre Spendenbescheinigung zusenden können. 


Pfeifenrückruf

Die denkmalgeschützte Orgel der Pfarrkirche von 1895 wartet darauf, dass die ihr in den 1960er Jahren zugefügten tiefgreifenden Veränderungen in das Pfeifenmaterial wieder rückgängig gemacht werden. Seinerzeit wurde ein ganzes Register (die Gambe 8‘) und Teile von drei anderen Registern aus der Orgel entfernt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die entfernten Pfeifen damals von Mitarbeitern der Kirche an Interessierte verschenkt wurden. Es wäre wünschenswert, wenn diese Pfeifen, wenn sie denn noch vorhanden sind, wieder an ihren alten Platz in die Orgel zurückkehren könnten. Tatsächlich sind schon einige wenige wieder aufgetaucht und erwarten ihre Restaurierung. Haben Sie vielleicht noch eine oder mehrere Pfeifen in Ihrem Besitz und würden Sie diese zurückgeben? Je mehr originales Pfeifenmaterial in die Orgel zurückkommt, desto besser. Es müssten dann auch weniger Pfeifen bei der Rekonstruktion kostspielig neu angefertigt werden. Dieser Aufruf richtet sich sicher an alteingesessene Altglienicker und deren Verwandtschaft und Freunde. Vielleicht findet sich noch die ein oder andere Pfeife im Keller oder auf dem Dachboden?  Rückgeführte Pfeifen werden gerne vom Gemeindebüro oder Kantor Martin Knizia in Empfang genommen.